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Wandern rund um Barth

Umgebung von Barth

Rund um Barth bieten sich einige landschaftlich besonders reizvolle Möglichkeiten, eine Wandertour zu unternehmen. Wahlweise können mehrere der nachfolgend aufgezählten Vorschläge miteinander verknüpft werden. Dabei ist es jedem Wanderfreund selbst überlassen, wie weit er seine Aktivitäten ausdehnen möchte.

Als Ausgangs- und Endpunkt sollte der Barther Hafen gewählt werden - beim Eiscafe Atlantis können Fahrräder ausgeliehen werden. Folgende besonders schöne Tour-Varianten bieten sich dem Naturfreund an:

Hafen-Fuchsberg-Borgwall-Hafen(ca 8 Km)

Vom Hafen über den Langen Wall und das Gewerbegebiet "Am Betonwerk" führt eine alte, selten befahrene Betonstraße vorbei an der Gedenkstätte für das Kriegsgefangenenlager "Stalag Luft II" sowie überwucherten Resten von Bunkeranlagen zum Fuchsberg, einem hügeligen Wald am Ende der Landzunge zwischen dem Flüsschen Barthe und dem Barther Bodden. Durch diesen Wald gelangt man zum Schutzdeich entlang des Boddenufers, auf dem man über den Borgwall und an einigen Angelvereinen vorbei zur Stadt und zum Hafen zurückkehrt. Unterwegs gibt es keine gastronomischen Einrichtungen oder Toiletten. Geeignet ist diese Route für Wanderer und Radtouristen.

Hafen - Jugendherberge - Glöwitz - Dabitz - Rubitz - Kenz - Barth - Hafen (ca. 15 Km)

Vom Hafen ostwärts führt der gut ausgebaute Weg an der Jugendherberge und der Badeanstalt am Ufer des Barther Boddens weiter bis nach Dabitz an der Grabow. Von hier geht es über einen asphaltierten Landweg weiter bis zum hübschen Dorf Rubitz und dem benachbarten Kenz. Hier kann die ehemalige Wallfahrtskirche besichtigt werden. Von Rubitz führt der Kenzer Landweg (nicht ausgebaut) nach Barth zurück. Am Ende des Landweges kann in Barth das Niederdeutsche Bibelzentrum besucht werden. Die Entfernung bis zum Hafen über den Friedhofswall und den Sportwall beträgt noch etwa 1,5 Km. Geeignet ist diese Route für Radfahrer und ausdauernde Wanderer. Alternativ kann mit dem Rad von Dabitz auf der befestigten Deichkrone weiter bis nach Nissdorf und Barhöft gefahren werden (ca. 30 Km, diese Strecke ist auch wieder heimwärts zurückzulegen.

Kirche Kenz

Barth - Kenz - Starkow - Velgast - Karnin - Flemendorf - Küstrow - Barth (Gesamt ca. 30 km, Teilstrecken mit der Bäderbahn möglich)

Vom Barther Hafen zum Bibelzentrum und weiter über den alten Kenzer Landweg, die kleinen Orte Rubitz sowie Kenz mit seiner Wallfahrtskirche führt der Wanderweg unter einer schattigen Allee durch das Dorf Saatel, von dort gelangt man zum nahe gelegenen Redebas. Eine glatte, wenig befahrene Asphaltstraße leitet die Wanderer zum urwüchsigen und gepflegten Dorf Starkow, gelegen in der Moränenlandschaft des Flüsschens Barthe. Unter hohen Erlen und Weiden breitet sich vor dem Betrachter eine typisch vorpommersche Dorflandschaft aus. Hinter der malerischen Dorfkirche liegt der alte, unter Denkmalschutz stehende Pfarrgarten mit fast ausgestorbenen Obstsorten. Dieser gepflegte Garten ist eine Außenstelle der IGA 2003. Bis hierher haben die Wanderer 13 Km zurückgelegt. Von Starkow sind noch fünf Kilometer bis nach Velgast zu bewältigen. Hier man sich entscheiden, die Tour über Karnin, Flemendorf, Küstrow und dann an den Windrädern entlang nach Barth zurück fortzusetzen oder ab Velgast einen der zweistündlich fahrenden Züge nach Barth zu benutzen. Diese Tour ist vor allem für Radfahrer geeignet, Wanderer können allerdings eine Teilstrecke bis Kenz oder Saatel mit der Bahn fahren und dann zu Fuß weiterwandern.

Hafen - Gewerbegebiet - Divitzer Landweg - Frauendorf - Gaethkenhagen - Barther Stadtforst - Planitz -Tannenheim - Hafen (ca. 15 Km)

Vom Barther Hafen fährt man über den westwärts aus der Stadt führenden Radweg bis zum Gewerbegebiet. Zwischen dem Recycling-Hof und dem HBZ-Baumarkt geht es über eine Plattenstraße südwärts, vorbei an den Rückseiten des Recyclinghofes, der Gartenbaubetriebe und des Flugplatzes. In Divitz kann man den historischen Schlosspark durchwandern. Im benachbarten Frauendorf wird die Barthe-Brücke überquert und den aufgestellten Wegweisern über Plattenstraßen und Waldwege nach Gaethkenhagen gefolgt. Ab hier (oder auch schon vorher) wandert man durch den Barther Stadtwald zurück nach Barth, OT Planitz und OT Tannenheim. Jetzt benutzt man den stadteinwärts führenden Rad- und Fußweg.