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In unserem Ferienkatalog finden Sie mehr als 2500 Unterkünfte aller Art in der gesamten Region. Außerdem bietet er neben touristischen Informationen, Freizeittipps und viele außergewöhnliche Fotos.
Küstenpanorama in der schönsten Garage von Duisburg
Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist unverwechselbar mit dem Wasser verbunden. Ebenso verhält es sich mit Duisburg in Nordrhein-Westfalen als Ort, wo Rhein und Ruhr zusammenfließen.
Hier pulsiert Europas größter Binnenhafen, die Sechs-Seenplatte bietet Erholung pur und die Regattabahn fordert sportliche Höchstleistungen von Seglern. "Und was lag da näher, als beide Regionen miteinander zusammen zu bringen", fragt Peter Knopf vom Forum-Entwickler Multi Development, welches das Einkaufszentrum "Forum" an der Duisburger Königstraße erbaute und die Tiefgange unter der Königstraße und dem König-Heinrich-Platz sanierte.
Der Forum-Projektmanager, der ursprünglich aus Mecklenburg-Vorpommern kommt, hat jetzt ein Stück seiner Heimat mit nach Duisburg gebracht. Denn im Zuge der Gestaltung der renovierten Tiefgarage ließ er das Küstenpanorama der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst entlang der Garagenwand anbringen. Die wunderbar weißen Sandstrände, das Schlagen der Wellen an den Küstensaum und das Geschrei von Möwen sind nun mitten im Ruhrpott für 1,50 Euro die Stunde zu haben. "Durch dieses herrliche Bild, das übrigens das längste der Welt ist, haben wir aus einem fast öffentlichen Urinal eine der schönsten Garagen von Duisburg gemacht", so Peter Knopf.
Der neue "Hingucker" der Stadt misst insgesamt in der Länge 1,4 Kilometer und zeigt einen rund 65 Kilometer langen Abschnitt der Ostseeküste von Neuhaus bis zum Pramort bei Zingst. In regelmäßigen Abständen ist vermerkt, um welchen Küstenabschnitt es sich gerade handelt. Der Berliner Fotograf Uwe Engler hat dieses einmalige Küstenpanorama geschaffen. Auf den Kufen stehend fotografierte er den Küstenstrich von Graal-Müritz bis zum Dornenbusch am Pramort aus einem geöffneten Hubschrauber heraus. Alle fünf Sekunden machte er eine Aufnahme. Die Schwierigkeit bestand darin, dass sich die einzelnen Bilder etwas überlappen mussten, nur so konnten sie anschließend aneinander gereiht werden. "Es durften keine Aussetzer und damit leere Bereiche von einzelnen Küstenstrichen entstehen", erklärt der Fotograf. Es war das erste Mal, das Uwe Engler einen Küstenbereich in seiner gesamten Länge fotografierte. Die Idee war ihm gekommen, als er im Internet Aufnahmen von der Küste Kaliforniens entdeckte. "Dort waren die Bilder aber als Einzelaufnahmen dargestellt", erinnert er sich. Als der Fotograf dann Fried Krüger, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst, von seiner Idee erzählte, die Küste der Halbinsel als Panorama abzulichten, war dieser begeistert. Nach ein paar Probeflügen stand schnell fest, dass für das Vorhaben ein Kleinflugzeug ungeeignet war. Es flog einfach zu schnell. Und so entschied man sich kurzer Hand für einen Hubschrauber. Langsamkeit war entscheidend.
Das fertige Panorama der einzigartigen Ostseeküste misst in seiner Gesamtlänge 240 Metern. Erstmalig wurde es auf der "Boot" 2004 in Düsseldorf in einem Skywalktunnel vorgestellt, der zwei Messehallen miteinander verband. Das Küstenpanorama gehörte auf der Bootsmesse mit zur Präsentation der Region als einzigartiges Wassersportrevier durch den Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst.
"Die unberührte Natur der Halbinsel mit ihrem unglaublichen Charme können die Duisburger nun aus nächster Nähe erleben. Vielleicht fühlt sich ja der eine oder andere durch das Panorama inspiriert, es einmal in Natura zu sehen, und verbringt den Urlaub dort", meint Peter Knopf. In seiner Gesamtlänge ist das Küstenpanorama auch im Internet unter www.kuestenpanorama.de zu betrachten. C.H.
